Der gemeinsame Sport
Ein Ehepaar hat sich über den
gemeinsamen Sport, das Badminton-
Spielen, kennengelernt. Sie spielen
beide seit vielen Jahren, aber seit
einiger Zeit kommt es auf dem Court
oft zu Streit. Die Frau ist beleidigt, der
Mann schimpft viel, beide haben immer
weniger Lust, miteinander zu spielen.
Sie kommen auf keinen grünen Zweig,
denn die Diskussionen über den
Umgang beim Badminton sind in einer
Sackgasse gelandet. Sie gehen zu
einer Mediatorin.
In der Mediation stellt sich heraus, dass der Mann den Eindruck
gewinnt, dass seine Frau sich nicht weiter entwickeln will beim
Spiel. Er ist sehr ehrgeizig und erwartet das auch von seiner Frau.
Die Frau will sich durchaus weiterentwickeln, ist aber mit dem Ton
und der Art nicht einverstanden, wie ihr Mann sie behandelt. Beide
sind sich einig, dass sie weiterhin miteinander spielen wollen.
Die Frau kann sehr genau beschreiben, wie sie sich den Umgang
wünscht, und sie kommen gemeinsam zu
Lösungen:
Der Mann trainiert einmal in der Woche mit einem
anderen Partner. Im Spiel mit seiner Frau
verzichtet er auf bestimmte Formulierungen, die
seine Frau so wütend machen. Die Frau geht ab
sofort ins Fitnesszentrum, wo sie immer schon
hinwollte, um dort zusätzlich zu trainieren. Der
Mann erkennt darin ihre Motivation, sich
weiterzuentwickeln. Beide sind zufrieden.
Beispiel für eine Paarmediation
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Kristina Henry ist seit 2022 zertifizierte
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Ein zentraler Aspekt für das Gelingen von
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Moderation. zum Losland Blog
Dynamic Facilitation
Vertrackte Probleme einmütig lösen.
Artikel in der perspektive mediation,
Verlag Österreich, 1/2019
Co-Autorin Kristina Henry
weitere Veröffentlichungen